Wer ist Beihilfeberechtigter?

Was ist überhaupt Beihilfe?

Als Beamter oder Anwärter hat man das Recht sich privat zu versichern, man ist also ein Beihilfeberechtigter PKV. Dies ist in den meisten Fällen auch kostengünstiger als die freiwillige gesetzliche Versicherung. Sofern ein Beamter einen Vertrag mit einer privaten Krankenversicherung abschließt, so ist er beihilfeberechtigt. Beihilfe genannt wird der Anteil, welcher von einer privaten Krankenversicherung oder dem Dienstherrn getragen wird. So wird beispielsweise bei einem Arztbesuch eine Rechnung fällig, die zu 50 Prozent von der Versicherung und zu 50 Prozent vom Dienstherrn getragen wird. Diese Prozentsätze unterscheiden sich jedoch je nach Lebenssituation des Versicherten. Zusätzlich können nämlich noch mehrere Personen im Haushalt beihilfeberechtigt sein. Somit würde sich zum Beispiel der 50 prozentige Beihilfesatz erhöhen.

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Krankenversicherung für Beamte

Wer kann also noch beihilfeberechtigt sein?

Laut Bundesgesetz sind folgende Personen beihilfeberechtigt: Beamte auf Probe, Zeit, Widerruf, Lebenszeit und Referendare, Richter, Soldaten, Witwen oder Witwer aus gesetzlichen Lebenspartnerschaften mit Beihilfeberechtigten, Waisen von Beihilfeberechtigten und pensionierte Beamte. Auch während der Teilzeit ist man berechtigt Beihilfe zu erhalten. Genau so in der Elternzeit. Hierbei ändert sich der Satz nicht, egal ob man Zuhause bleibt oder in Teilzeit weiterarbeitet.

Wer ist Beihilfeberechtigter?
(c) pixabay.com / Golda

Beihilfeberechtigter PKV

Es besteht ebenso die Möglichkeit, dass bei der Pflege Angehöriger die Beihilfe bestehen bleibt. Wenn unbesoldeter Urlaub hierfür genommen wird, hat man anderweitige Ansprüche, welche sich aus den Beihilfevorschriften ableiten. Diese Zuschüsse gehen so weit, dass ein Beihilfeberechtigter PKV seine kompletten Beiträge gezahlt bekommt, dies leitet sich aus dem Pflegezeitgesetz ab. Sofern das Gehalt des Ehegatten 17.000 Euro jährlich nicht übersteigt, kann dieser ebenfalls Beihilfeansprüche geltend machen. Ein Beihilfeberechtigter PKV kann für seine Kinder Beihilfe beantragen, jedoch nur wenn er selbst das Kindergeld bezieht. Der Beamte, Richter oder ähnliche Person ist also nicht njr selbst berechtigt die Beihilfe zu beanspruchen, auch können seine Angehörigen davon profitieren, also immer genau auf die gesetzlichen Vorschriften achten.

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