Versicherungen für Beamte im Justizvollzug

Generell sind Justizvollzugsbeamten in ihrem Beruf einem hohen Risiko ausgesetzt. Diesem gilt es mit der fachgemäßen Versicherung entgegenzuwirken. Außer einer Privathaftpflicht und den üblichen Versicherungen für ein Auto gibt es eine Reihe an weiteren Policen, deren Abschluss durchaus Sinn machen kann. Wenn auch Beamte sich vollständig während der Beamtenzeit absichern möchten, dann sollten sie auf jeden Fall der zweckmäßigen Versicherung vertrauen. Beamte im Justizvollzug sollten sich gegen jegliche Eventualitäten absichern, um im Schadensfall bestmöglich versichert zu sein. Wenn die Bediensteten eine Diensthaftpflichtversicherung suchen, reicht nicht nur der einfache Vergleich, sondern es sollten die wichtigsten Versicherungsmodelle bekannt sein. Versicherungen für Beamte im Justizvollzug sind somit unumgänglich, das gleiche gilt natürlich auch generell für alle Versicherungen für Beamte.

Sie brauchen Beratung oder einen Termin?

Sven Lohe – Versicherungsberater & Spezialist für Beamte
Telefon 0163-3160674 oder 0451-4998575
Email: Sven.lohe@dbv.de


Online Termin vereinbaren

Die Diensthaftpflichtversicherung für Beamte im Justizvollzug

Eine Diensthaftpflichtversicherung sollten Beamte im Justizvollzug unbedingt abschließen. Im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern, bei denen der Dienstherr für die Schäden haftet, gibt es für Angestellte und Beamte des öffentlichen Dienstes keine Unterstützung, wenn sie während in ihrer Dienstzeit einen erheblichen Schaden verursachen. Haftbar ist immer der Beamte selbst, und das bis zu einer unbegrenzten Höhe. Mit der Diensthaftpflicht sind die Bediensteten gegen jede Art von finanziellem Schaden abgesichert. Die zumeist günstigen Prämien stehen dem hohen Maß an Schutz vor den finanziellen Forderungen gegenüber.

Versicherungen für Beamte im Justizvollzug
(c) pixabay.com / jraffin

Übernahme der Haftung von Versicherungen

Eine Diensthaftpflichtversicherung für Beamte im Justizvollzug tritt dann ein, wenn der Beamte im Dienst einen Schaden verursacht. Zunächst tritt nach außen zunächst der Dienstherr dafür ein. Dieser wird allerdings den Beamten in vollem Umfang in einen Regress nehmen, wenn er den Schaden grob fahrlässig verursacht hat. Hier beginnt ein großes Problem: Was nun genau die grobe Fahrlässigkeit ausmacht, ist vom Gesetz her nicht konkret geregelt. Üblicherweise wird hierunter jedoch das Handeln verstanden, bei dem es nahe liegende Überlegungen hierzu nicht gegeben hat oder auch die notwendige Sorgfalt in einem sehr hohen Ausmaß missachtete wurde. Eine derartige Definition lässt sehr viel Spielraum und somit eine hohe Rechtsunsicherheit zu. Ein Beamter im Justizvollzug, dem ein dienstlicher Fehler unterläuft, kann wenig abschätzen, ob er für die Folgen finanziell haften muss.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.