Krankenversicherungen für Polizeibeamte

Versicherungen für Polizeibeamte sind in deren Berufsleben äußerst wichtig. Die Polizei ist im öffentlichen Dienst verbeamtet, weshalb ein umfassender Versicherungsschutz zwingend erforderlich ist. Die wichtigsten Versicherungen umfassen die beihilfekonforme Krankenversicherung und die Dienstunfähigkeitsversicherung. Über die volle Palette der Beamtenversicherungen sollten Sie sich auf jeden Fall informativ beraten lassen.

Die Krankenversicherung für Polizeibeamte

Die Regelungen für Polizisten in Bezug auf die Krankenversicherung sind verschieden ausgelegt. Hierbei ist nicht nur der Beamtenstatus ein bedeutender Faktor, auch das Bundesland, in dem der Polizist berufstätig ist, ist von Bedeutung. Bei einer feien Heilfürsorge ist eine zeitlich befristete Regelung vorgesehen und diese übernimmt die Kosten für eine Behandlung im vollen Umfang.

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Krankenversicherung für Beamte

Dies erfolgt im gleichen Rahmen wie auch bei den gesetzlichen Krankenkassen. Die Heilfürsorgeergänzungsversicherungen sind besonders empfehlenswert, denn Sehhilfen, Heilpraktikerleistungen oder Zahnersatz sind eher lückenhaft abgedeckt. Solche Polizisten mit freier Heilfürsorge sind grundsätzlich nicht krankenversicherungspflichtig, müssen allerdings eine Pflegeversicherung nachweisen.

Krankenversicherungen für Polizeibeamte
(c) pixabay.com / anhngoc1397

Mit dem Pensionsantritt erhalten die Polizisten jedoch nur noch eine Beihilfe und sollten sich deshalb privat versichern und es wird hierbei eine kleine oder auch große Anwartschaftsversicherung erforderlich sein. Die große Anwartschaft schützt Polizisten vor den hohen Versicherungsbeiträgen im Alter. Versicherungen für Polizeibeamte umfassen auch die Beihilfen. Hierbei handelt es sich um staatliche Förderungsmittel, welche die Beamten vor allem in finanzieller Hinsicht unterstützt. Die Höhe unterscheidet sich hierbei je nach Familienstand, Dienstherr und Bundesland. Der übrige Anteil muss durch die private und beihilfekonforme Krankenversicherung ergänzt werden. Wenn sich der Beamte für die gesetzliche Krankenversicherung entscheidet, erlischt ein Beihilfeanspruch und es ist zusätzlich eine private Zusatzversicherung zu empfehlen.

Die Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte

Zu den wichtigen Versicherungen für Polizeibeamte zählt auch die Dienstunfähigkeitsversicherung. Um vor einer Dienstunfähigkeit bewahrt zu sein, gibt es kein generelles Patentrezept. Aber es ist wichtig, bei einer Dienstunfähigkeit hinreichend versichert zu sein. Die Polizisten sind dann dienstunfähig, wenn der Vollzugsdienst aus gesundheitlichen Gründen oder auch nach voller Dienstfähigkeit von zwei Jahren nicht oder nicht ausreichend bewältigt werden kann. Leistungen, welche bei der Dienstunfähigkeit zu erwarten sind, hängen von dem Beamtenstatus ab. Deshalb sind besonders jüngere Anwärter mit dem Risiko behaftet, welche im Laufe ihrer Berufszeit, mit einer Verbeamtung auf Lebenszeit, abnimmt. Die gesetzlichen Versicherungen für Polizeibeamte bei Dienstunfähigkeit ist jedoch kein Rundum-Versicherungsschutz. Vor allem bei jungen Beamten entfällt das Gehalt zu 100 Prozent, während Beamte auf Lebenszeit lediglich mit finanziellen Lücken rechnen müssen. Um bei Dienstunfähigkeit finanziell gesichert zu sein, ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung ein wichtiger Versicherungsschutz.

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