Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte

Polizeibeamte sind bei der Dienstausübung vielen Gefahren und hohen körperlichen sowie psychischen Belastungen ausgesetzt. Eine tägliche Belastungsgrenze ist individuell, bei manchen Polizisten eher schnell, bei anderen aber nie erreicht.

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Ist diese Belastungsgrenze überschritten, können in erster Linie psychische Erkrankungen zur Dienstunfähigkeit führen. Genauso kann nach einem Dienstunfall ein gesundheitlicher Zustand erreicht werden, bei welchem der Polizeibeamte nicht mehr in der Lage ist, die Pflichten gegenüber seinem Dienstherrn zu erfüllen. Eine fortlaufende Dienstunfähigkeit bedeutet für den Polizeibeamten die Versetzung in das Büro oder auch eine Einleitung in seinen Ruhestand. Die frühzeitige Pensionierung kann beträchtliche finanzielle Einbußen zur Folge haben, sofern der Beamte im Vorfeld keine Dienstunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat.

Schutz vor finanziellen Einbußen mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte

Ein Polizeibeamter wird mit Vollendung seines 27. Lebensjahrs automatisch Beamter auf Lebenszeit, falls er den Dienst nicht auf Widerruf oder auch auf Probe versieht. Generell wird jeder Beamte vor dem Erreichen des 27. Lebensjahrs im Fall der Dienstunfähigkeit aus dem Polizeidienst entlassen. Die Rentenbeiträge werden hierbei vom Dienstherrn verspätet an die Deutsche Rentenversicherung gezahlt, monatliche Pensionszahlungen sind dem Entlassenen allerdings oft verwehrt. Polizeibeamte auf Lebenszeit hingegen können im Fall ihrer Außendienstunfähigkeit in das Büro versetzt werden. Wichtig ist es auch, dass man sich über Beamtenversicherungen informieren sollte.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte
(c) pixabay.com / TechLine

Den Anspruch auf den Innendienst gibt es allerdings nicht. Wird der Beamte in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, muss er allerdings mit erheblich verminderten monatlichen Bezügen rechnen. Diese sind in jedem Bundesland unterschiedlich und von den Dienstjahren und vom bisherigen Einkommen abhängig. Im ungünstigsten Falle lebt der Frühpensionierte nach dem Abzug der Krankenversicherung und einem Versorgungsausgleich auf dem Hartz-IV-Niveau oder auch darunter. Der Versorgungsausgleich aus einer vorherigen Ehe nimmt hier keine Rücksicht auf den gesetzlich festgelegten monatlichen Eigenbehalt für ein sicheres Leben.

Leistungen einer Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte

Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte sorgt für den Ausgleich zwischen der Höhe der erhaltenen Bezüge im Fall einer Frühpensionierung sowie dem bisherigen monatlichen Einkommen, um den alltäglichen Lebensstandard zu sichern. Die Höhe der Versicherungssumme kann auch im Versicherungsvertrag frei verhandelt werden. Es besteht somit die Möglichkeit von individuell verhandelbaren Versicherungsbeiträgen in den Arbeitsjahren. Um im Fall einer Dienstunfähigkeit auch tatsächlich von einer Auszahlung der Versicherungssumme profitieren zu können, gibt es einige Klauseln und Regeln bei dem Abschluss der Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte zu beachten.

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