Die Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter

Der Begriff der Polizeidienstunfähigkeit wird im Bundespolizeibeamtengesetz geregelt. Hiernach ist ein Polizeivollzugsbeamter dienstunfähig, wenn er den gesundheitlichen Anforderungen für den Vollzugsdienst bei der Polizei nicht mehr genügt und auch nicht zu erwarten ist, dass er die volle Verwendungsfähigkeit in den nächsten zwei Jahren wiedererlangt. Deshalb ist auch von Relevanz, dass man sich über Beamtenversicherungen ausgiebig informieren sollte.

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Ein Polizist, der durch einen Unfall den Schießfinger verliert, kann somit keine Waffe führen und wird dann polizeivollzugsdienstunfähig. Dies bedeutet allerdings nicht automatisch, dass er auch als berufsunfähig einzustufen ist. Im Prinzip könne er ja noch im Innendienst weiterhin tätig sein. Für Anwärter hingegen gelten andere gesetzliche Vorschriften.

Wichtige Informationen für Polizeibeamte und Polizeianwärter bei der Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung

Besonders wichtig ist eine private Absicherung der Arbeitskraft für Polizeianwärter. Denn falls dieser, während ihrer Ausbildung dienstunfähig werden, besteht für diese Bedienstete kein Anspruch auf eine Versorgung durch den Dienstherrn. Wenn sie den Wunschberuf Polizist wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr vollziehen können, werden sie gänzlich aus dem Polizeidienst entlassen. Bestenfalls erhalten sie noch eine geringe staatliche Erwerbsminderungsrente. Lediglich die private Absicherung schützt sie vor erheblichen finanziellen Problemen. Hierbei gibt es nur wenige Spezialversicherer speziell für den öffentlichen Dienst, welche eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter anbieten.

Die Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter
(c) pixabay.com / JuergenPM

Ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter sinnvoll?

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter ist in jedem Fall sinnvoll. Polizeianwärter sollten bei der Auswahl ihres Versicherungsschutzes darauf achten, einen Versicherer auszuwählen der eine Polizeidienstunfähigkeitsversicherung anbietet. Sie verfügt über sehr spezielle Klauseln, welche dem Beruf eines Polizisten Rechnung trägt. Besonders wichtig ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, welche sicherstellt, dass ein Versicherer die von dem Dienstherrn festgestellte Dienstunfähigkeit auch uneingeschränkt im Sinne der Berufsunfähigkeit auch anerkennt. Hierbei ist wichtig zu beachten, dass der Versicherer sich keinerlei Recht auf die Verweisung auf andere Arbeiten vorbehält. Versicherungsanbieter an sich gibt es sehr viele, doch wenige verkaufen eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung für die Polizeianwärter, welche auch tatsächlich einen ausreichenden und guten Schutz anbietet.

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