Das muss man zur Krankenversicherung für Referendare wissen

Wenn das Referendariat ansteht, ist man seinem Traumberuf schon ein großes Stück näher gekommen. Natürlich stellt sich aber immer auch die Frage nach der passenden Krankenversicherung für Referendare. Diese Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach, wie man in dem nachfolgenden Artikel erfahren kann.

Wahlmöglichkeit bei Krankenversicherung für Referendare

Grundsätzlich hat man bei der Frage Krankenversicherung für Referendare eine Wahlmöglichkeit. So kann man hier nämlich zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Sicherlich werden manche Leser jetzt verwundert sein, herrscht die allgemeine Auffassung, als zukünftiger Beamtin oder Beamter muss in die private Krankenversicherung.

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Krankenversicherung für Beamte

Doch das ist heute keinesfalls mehr eine Pflicht. Vielmehr kann man hier wählen, wo man sich versichern lassen möchte. Wobei man hier bei der Krankenversicherung für Referendare aufpassen muss, da damit verschiedene Rechtspflichten und Folgen verbunden sind. Entscheidet man sich zum Beispiel für eine private Krankenversicherung, so hat man hier nur fünf Jahre Zeit, um wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren zu können.

Zudem darf man ein bestimmtes Alter, nämlich das 55. Lebensjahr nicht überschreiten. Gerade wenn man eine Familie gründen möchte, können aufgrund der Kosten in der privaten Krankenversicherung durchaus die Überlegung sein, in die günstigere gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.

Das muss man zur Krankenversicherung für Referendare wissen
(c) pixabay.com / Rohvannyn

Doch das wäre dann halt nur noch möglich, wenn man die genannten Bedingungen einhält. Im Zusammenhang mit der Krankenversicherung für Referendare muss man aber auch beachten, dass die Berechnung der Beitragskosten vollkommen unterschiedlich ist. So orientiert sich der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung am Einkommen. Bei der privaten Krankenversicherung sieht das schon wieder anders aus, hier spielen eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel auch Gewicht, ob man Raucher ist oder nicht und andere Gesundheitsfragen.

Auch an die Zukunft denken

  • Bei der Frage nach der passenden Krankenversicherung sollte man aber auch berücksichtigen, wie es nach dem Referendariat weitergeht.
  • Wird man dann übernommen und geht in den Staatsdienst, hat man Anspruch auf Beihilfe zur Krankenversicherung.
  • Diese Beihilfe beträgt zwischen 50 bis maximal 80 Prozent.
  • Doch hier muss man aufpassen, da diese Beihilfe nicht in jedem Bundesland auch gewährt wird, wenn man zum Beispiel Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung ist.

Sondern nur gewährt ist, wenn man privates Mitglied in einer Krankenkasse ist. Leider gibt es hier noch eine Ungleichbehandlung. Auch kann in der gesetzlichen Krankenversicherung, gerade wenn es keine Beihilfe gibt, auch der monatliche Beitrag deutlich höher sein, als zum Beispiel in einer privaten Krankenversicherung. Wenngleich es hier nur um eine Krankenversicherung für Referendare geht, sollte man hier aber auch diese Fragen für die Zukunft klären, bevor man sich für einen Weg entscheidet.

Genau hinsehen

Egal für welchen Weg man sich entscheidet, man sollte sich vorher informieren und die Angebote ruhig auch vergleichen. Das gilt gerade, wenn es eine private Krankenversicherung werden soll. Hier gibt es nämlich oftmals Unterschiede sowohl beim Leistungsumfang, aber auch bei den Kosten und dem Eigenanteil, den man selber finanzieren muss. Hier kann gerade das Internet eine wertvolle Hilfe sein, da man hier unter anderem Vergleichsseiten findet. Mit deren Hilfe man sich schnell eine Übersicht verschaffen kann, sodass man hier auf den ersten Blick erkennen kann, was die Leistungsdaten zur Krankenversicherung A sind und was von der Krankenversicherung B.

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